Herr
Hans Michael Burkhardt
Bürgermeister
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Der Bürgermeister

Bürgermeister Hans Michael Burkhardt Interview mit
Bürgermeister
Hans Michael Burkhardt


Was, glauben Sie, schätzen die Bürgerinnen und Bürger an
Jettingen?


Vieles. Sehr gute Kinderbetreuungsangebote zu familienfreundlichen Preisen.
Hervorragende Einkaufsmöglichkeiten. Die attraktive Lage auf  der Hochfläche zwischen Schwarzwald und Region Stuttgart. Und nicht zuletzt das vielfältige Vereinsangebot.

Wo arbeitet man denn, wenn man in Jettingen lebt?

Jettingen selbst hat ca. 1.200 Arbeitsplätze. Viele pendeln in den Raum Böblingen/Sindelfingen, wo es attraktive Arbeitsplätze gibt. Derzeit entwickeln wir mit 6 Nachbargemeinden den interkommunalen Gewerbepark Nagold – Gäu (ING-Park), dort entstehen gerade neue Arbeitsplätze direkt vor den Toren von Jettingen.

Kleinkindbetreuung ist derzeit ein großes Thema, wie ist Jettingen hier aufgestellt?

Wir haben in jedem unserer 6 Kindergärten eine Kleinkindgruppe für Kinder unter 3 Jahren. In einem Kindergarten sogar mit Ganztagesbetreuung auch für die unter 3-Jährigen. Da wir derzeit mehr KInder in Jettingen als noch vor ein paar Jahren haben und die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für unter 3-jährige weiter steigt haben wir bereits eine neue Kinderkrippe mit drei Gruppen gebaut und erweitern die bestehenden Kindergärten.

Vom Kindergarten geht es dann weiter in die Schule. Wie sind hier die Jettinger Angebote?

Unsere beiden Grundschulen bieten  eine verlässliche Betreuung von 7 - 17 Uhr , wie in den Kindergärten an.
Ab der 5. Klasse in der Gemeinschaftsschule gibt es eine Ganztagesbetreuung.
Unsere Gemeinschaftsschule ist sehr erfolgreich. Die Schülerzahlen steigen in den letzten Jahren um tolle 80%. Deshalb erweitern wir derzeit auch unsere Gemeinschaftsschule. Wir investieren gerade rund 7 Millionen Euro in Schule und Kindergärten.

Da die Zahl älterer Menschen steigt muss eine Gemeinde aber auch mehr für Senioren tun.

Richtig. Und auch da stehen wir gut da. In Jettingen gibt es 60 seniorengerechte Wohnungen in drei verschiedenen Gebäuden und 50 Pflegeplätze im Franzsika-von-Hohenheim-Stift.

Durch Unterstützungsangebote wie Essen auf Rädern, Nachbarschaftshilfe und der Sozial- und Diakoniestation kann man möglichst lange zu Hause in den vertrauten vier Wänden leben.

Sie sehen also wir tun viel für Jung und Alt. Nicht umsonst heißt unser Slogan: Jettingen – Heimat für jung und alt.

Gibt es noch Bauplätze?

Wir erschließen bedarfsgemäß neue Bauplätze. Derzeit planen wir das Baugebiet "Amsel" in Oberjettingen, aber auch innerörtlich im Rahmen von Ortskernsanierungen schaffen wir wo möglich neue Bebauungsmöglichkeiten. Für die Sanierung von Gebäuden werden im Rahmen der Sanierungsgebiete Zuschüsse gewährt.

Kleinkindbetreuung, Seniorenangebote, Ortskernsanierung, das kostet sicherlich viel Geld?

Ja, aber durch effizientes Arbeiten haben wir fast keine Schulden, dafür aber einiges an Rücklagen angespart. Deshalb sind in Jettingen die Steuer- und Gebührensätze recht niedrig und speziell Familien mit Kindern unterstützen wir besonders, z.B. mit Zuschüssen zum Mittagessen in den Kindergärten und Schulen mit vergleichsweise niedrigen Kindergartengebühren und Zuschüssen beim Kauf von Bauplätzen.


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